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Die Oder
Die Oder gehört mit 850 km Länge zu den größten Flüssen Mitteleuropas. Sie entspringt im Mährischen Gebirge in der Tschechischen Republik und gehört nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den naturbelassensten Flüssen Europas. Auenwälder und Überschwemmungsgebiete sind typisch für die angrenzenden Landschaften. Das ist auch der Grund für die Vielzahl der seltenen Tier- und Pflanzenarten, die vielerorts noch zu finden sind. Für Kanufreunde und Angler ist die Oder immer wieder ein beliebtes Ziel.
Die Stadtbrücke
Schon seit dem späten Mittelalter gab es Brücken über die Oder. Bis ins 19. Jahrhundert waren es Holzbrücken, die südlich der heutigen Stadtbrücke verliefen. 1895 schließlich wurde an dieser Stelle eine monumentale Steinbrücke erbaut, über die zur östlichen Dammvorstadt die Straßenbahn verkehrte. 1945 von Soldaten der deutschen Wehrmacht gesprengt, wurde eine neue Brücke 1952 auf den Trümmern der alten errichtet. 2002 abgetragen, überspannt seit kurzem ein Neubau die Oder, die seit dem 1. Mai 2004 nicht mehr die EU-Außengrenze, sondern nur noch die Grenze zwischen den beiden EU-Nachbarn Deutschland und Polen markiert. Seit dem 21.Dezember 2007 ist die Grenze geöffnet und es gibt daher auch keine Passkontrolle mehr.
Rathaus
Das Frankfurter Rathaus ist eines der größten und ältesten erhaltenen mittelalterlichen Rathäuser in Deutschland und wurde im Stil der norddeutschen Backsteingothik erbaut. Es entstand als zweigeschossige Kaufhalle mit Gerichtslaube und Ratsstube infolge der Stadterweiterung vom Jahre 1253. In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde das Rathaus mit dem Bau des südlichen Prunkgiebels erweitert.
Seit 1454 befindet sich der vergoldete Hering als Symbol umfangreichen Heringshandels auf dem Südgiebel. Als Hansestadt hatte Frankfurt (Oder) das Privileg, eingesalzene Heringe von der Südküste Schwedens in die Stadt zu bringen, die Lake auszuwechseln und von hier weiterzuverkaufen, z.B. bis nach Kärnten und in die Steiermark. Das erbrachte der Stadt zusätzliches Geld zu den umfangreichen Einnahmen aus dem Ost/West-Handel.
Von 1607 bis 1609 wurde das Rathaus durch den italienischen Baumeister Paglion umgebaut. In der Renaissance folgte dann der Anbau des Turmes, die Wölbung der oberen und unteren Halle sowie die Vergrößerung der Fenster der Westseite. In den Jahren 1911 - 1913 wurde der östlicher Anbau mit Sitzungssaal der Stadtverordneten vollzogen. Die 4 Medaillions über dem heutigen Eingang bedeuten: Urquell des Lebens, Historie, Legende, Glauben.
1945 wurde das Rathaus in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges zerstört, jedoch bis zur 725-Jahrfeier der Stadt im Jahre 1978 wieder aufgebaut. In der unteren Rathaushalle ist heute das "Museum Junge Kunst" untergebracht.
www.museum-junge-kunst.de
St. Marienkirche
St. Marienkirche Die Frankfurter Marienkirche ist die größte Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik in Deutschland. Sie wurde in der Zeit von 1253 bis 1524 erbaut, die Länge beträgt 87 m, die Breite 45 m. Nach dem Dachaufbau über dem Hallenumgangschor beträgt die Firsthöhe 39 m, die Höhe des Turms beträgt 74 m. Der sakrale Bau besteht aus fünf Schiffen. Um 1375 wurde der Bau der Nordkapelle mit Kaiserpforte zu Ehren Kaiser Karls IV. vollzogen.
Eine Besonderheit stellen die 3 Medaillons über der Pforte als Huldigung für Karl IV. mit dem doppelköpfigen Reichsadler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, dem Böhmischen aufrechtgehenden, doppelt geschwänzten Löwen und dem Brandenburgischen Adler (Karl war seit 1373 Landesherr Brandenburgs) dar.
Im Jahre 1945 wurde die Kirche stark zerstört und ist bis heute in Restauration.
Kleist-Museum
Kleist-Museum Das Kleistmuseum wurde 1777 nach Entwurf des Frankfurter Architekten Knoblauch als Garnisons-Schule im Auftrag des Stadtkommandanten Prinz Leopold von Braunschweig im Stil des Barock errichtet (Neffe Fr. d. Gr.). Seit 1969 befindet sich in diesem Haus die Kleist-Gedenk-und Forschungstätte bzw. das Kleistmuseum.
Heinrich von Kleist wurde am 18.10.1777 in Frankfurt (Oder) (Große Oderstr. - Ecke Regierungsstr.) geboren und wird heute als Erzähler und Dramatiker von Weltgeltung betrachtet. Er stand der Romantik nahe ("Der zerbrochne Krug", "Käthchen von Heilbronn", "Prinz Friedrich von Homburg", "Michael Kohlhaas" u.a.) und gilt als größter Sohn der Stadt.
Kleist Im Bild sieht man das Denkmal für H. v. Kleist im Gertraudenpark.
Kontakt Kleist-Museum Faberstr. 7 D-15230 Frankfurt (Oder) Tel.: (0335) 53 11 55 www.kleist-museum.de
Kunstschätze in der St. Gertraudenkirche
Kunstschätze in der St. Gertraudenkirche In den letzten Kriegstagen 1945 brannte die Kirche bis auf die Umfassungsmauern aus. Einige der wertvollen Kunstschätze, die zur Marienkirche gehörten, waren ausgelagert worden und konnten so vor dem Untergang bewahrt werden.
Dazu gehören unter anderem ein 7flammiger, fast 5m hoher, 4,20 m breiter Leuchter, auf dessen Schaft in 7 Reliefs das Leben Jesu Christi dargestellt wird. Dieser stammt aus der Zeit um 1375. Weitere Kunstschätze sind die Taufe mit Deckel, der 4,70 m hoch ist und 44 Reliefs zu Geschichten des Alten und Neuen Testaments zeigt. Dieser enstand im Jahre 1376. Weiterhin sehenswert ist auch der Marienaltar, ein Hochaltar von 1489 mit lebensgroßen Figuren, der zu den größten Schnitzaltären Brandenburgs gehört. Er ist eine Nürnberger Arbeit aus dem Jahre 1489.
Alle diese Schätze sind heute in der St. Gertraudenkirche, fünf Minuten Fußweg von der Marienkirche entfernt, zu besichtigen.
Kleist-Forum
Kleist-Forum Hier finden stets Kongresse, Tagungen, Shows, Konzerte und Theater statt. Es ist auch ein beliebter Ort für Semestereröffnungsparties, die schöne Party und den Uni-Ball. In einem etwas edlerem Ambiente macht das feiern auch Spaß.
Kontakt
Messe und Veranstaltungs GmbH Platz der Einheit 1 15230 Frankfurt (Oder) Tel (0335) 40 10 0 www.kleistforum.de
Lennépark
Einer der vielen Parks der Oderstadt, der zum Bild einer „grünen Stadt” beiträgt, ist der der Lennépark. Einstmals führte hier die Stadtbefestigung entlang; im 19. Jahrhundert jedoch hatte sie längst ihren Sinn verloren, und so entwarf der berühmte Gartengestalter Johann Peter Lenné im Auftrag der Frankfurter Bürgerschaft diesen Park, der sich fast 1000 Meter parallel zur Karl-Marx-Straße entlang zieht. Der zweitälteste Bürgerpark Deutschlands und einer der ältesten Volksparks Europas beherbergt 50 verschiedene Baumarten.
Altberesinchen
Altberesinchen Der Name „Beresinchen“ stammt vom niedersorbischen „brazinka“ und bedeutet Birkenwäldchen. Der Name hat sich bis heute gehalten – Altberesinchen ist einer der wenigen alten erhaltenen Stadtteile von Frankfurt (Oder). Nach der Wende zum größten Teil renovierte schöne Gründerzeithäuser mit kleinen Geschäften lohnen einen Einkaufsbummel, das jährlich im Spätsommer stattfindende Stadtteilfest zieht viele Besucher an.
Fischerstraße
Fischerstraße Sie ist ein der ältesten Straßen der Stadt. Noch 1940 wohnten hier am Oderaltarm 19 Fischermeister. Während der DDR-Zeit verfielen die kleinen Häuser und sollten abgerissen werden; nach der Wende wurden sie nach und nach restauriert und bilden heute mit ihren Gärten, die bis an den Oderaltarm reichen, eine begehrte Wohngegend. Ein Bummel durch die liebenswerte kleine Straße zum Ziegenwerder, der Insel zwischen Oder und Oderaltarm, lohnt bestimmt.
Ziegenwerder
Ziegenwerder Über eine geschwungene Holzbrücke vor dem Gräfin-Dönhoff-Gebäude der Universität kommt man zu einer der schönsten der vielen grünen Oasen in Frankfurt: zur Oder-Insel Ziegenwerder, die im Jahr 2003 aus ihrem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf geholt und behutsam zum Europagarten 2003 umgestaltet wurde. Das Bemerkenswerte an dieser Insel ist der nahtlose Übergang von gestaltetem Park zu naturbelassenen Flächen mit großartigen alten Baumriesen und reizvollen Uferflächen, mit wundervollen Durchblicken auf die Flusslandschaft und das gegenüberliegende polnische Ufer der Oder. Wenn man im Sommer genügend Mückenspray dabei hat, kann man hier nette Abende verbringen.
Universität
Universität Das Hauptgebäude der Europa-Universität Viadrina war ehemals Sitz der Königlich Preußischen Regierung des späteren Regierungsbezirkes Frankfurt (Oder). Ab 1952 war hier der Rat des Bezirkes Frankfurt (Oder) untergebracht.
Das Gebäude wurde in den Jahren von 1893 bis 1903 nach einem Entwurf von T. v. Salzwedel im Stil des Neobarock erbaut, enthält aber auch Jugendstilelemente.
Im Jahre 1945 wurde auch das Universitätsgebäude teilweise zerstört, jedoch wurde in den Jahren 1993/1994 das Dach nach historischem Vorbild wiederhergestellt.
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Konzerthalle 'Carl Philipp Emanuel Bach' Ab 1270 errichtete Franziskaner-Klosterkirche, Umbau zu heutiger Gestalt 1525, 3-schiffige Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik. seit 1967 Konzerthaus, benannt nach dem zweitgeborenen Sohn des Johann Sebastian Bach. Carl Philipp Emanuel Bach war 1734-1738 Student der Rechte an der Frankfurter Universität Viadrina, dessen Lebensweg als Musiker sich in Frankfurt (Oder) entschied (Ständige Ausstellung "C. Ph. E. Bach - Leben, Werk und Nachwirkung" in der Sakristei).
Älteste in Deutschland bekannte spielbare Orgel der Frankfurter Orgelbauanstalt W. Sauer (Opus 107, 1866) und Konzertorgel der Firma Sauer (Opus 2015, 1975). Funktionsanbau 1988, Eingangsportal.
Sitz des Staatsorchesters Frankfurt (Oder) sowie der Frankfurter Singakademie.
Kontakt Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder) Telefon: (0335) 4010-0 www.ff.shuttle.de/c-ph-e-bach
Wildpark
Der Wildpark in Frankfurt (Oder) ist ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein, für Bewohner und Gäste der Stadt. Erlebt im Frankfurter Stadtwald im Ortsteil Rosengarten auf ca. 16 ha parkähnlichem Gelände viele verschiedene Tiere naturnah! Mehrere Tierarten bewegen sich frei im Wildpark. Notwendige Gehege sind unter naturnahen Bedingungen großräumig, tier- und artgerecht angelegt. Außerdem sind eine Teichlandschaft, ein Streichelgehege und eine kleine Imkerei vorhanden.
Viele verschiedene Tiere haben im Wildpark ein Zuhause: Rothirsche, Damwild, Mufflons, Ziegen und Schafe, Ponys, Auerochsen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hängebauchschweine, Wildschweine, Wald- und Singvögel, Präriehunde, Lamas, Pferde, Schweine, Ziegen und Schafe dürfen mit kleinen Portionen gefüttert werden. Alle Tierunterkünfte und Schutzhütten werden in Blockhüttenbauweise errichtet. Die Wege sind als Wanderwege gestaltet und im gesamten Park werden schrittweise Sitzgelegenheiten und Unterstände aus Holz geschaffen. An einem Kinderspielplatz können sich die kleinen Gäste demnächst in Eingangsnähe erfreuen.
Die Öffnungszeiten
Der Wildpark ist täglich geöffnet.
April bis Oktober täglich von 9.00 – 18.00 Uhr
November bis März täglich von 9.00 – 16.00 Uhr
Der Eintritt
Zur Zeit ist der Eintritt frei. Um eine Spende wird beim Eintritt zum Unterhalt und zum weiteren Aufbau gebeten.
Empfehlung Erwachsene: 1,50 € Ermäßigte: 1,00 € Kinder 6 – 14 Jahre: 0,50 €
Führungen können unter der Telefonnummer: 0171 175 31 71 vereinbart werden. Die Buslinie 980 hält am Wildpark. Mitgeführte Hunde sind bitte an kurzer Leine zu führen.
Sauna Puutarha
Sauna Puutarha Im größten, echt finnischen Blockbohlenhaus Deutschlands (ca. 500m² Grund- bzw. 1000m² Nutzfläche) mit einer attraktiven Außenanlage in einem über 6000m² umfassenden Gelände findet der Sauna-Freund alles, was ihm das Saunabad zum "Kurzurlaub" werden läßt.
SAUNA PUUTARHA bietet 5 verschiedene Möglichkeiten zum Schwitzen. So kann man im Haupthaus zwischen der "Löyly-Sauna" (90°C, Aufgüsse), dem "Bi-O-Bad" (60°C bis 70°C, Farblicht-Therapie, Kräutertrichter) und einem Dampfbad wählen. Erlebnis-Duschen, ein großes Tauchbecken und Fußbade-Becken findet man hier selbstverständlich auch!
Im Garten befinden sich die Attraktionen, welche die Sauna einzigartig im weiten Umkreis machen - die Maa®-Sauna, eine holzbefeuerte Erdsauna mit ca. 120°C und Deutschlands einzige Tuli®-Sauna (Feuer-Sauna) aus Keloholz-Stämmen, in der man bei 100°C an einem Holzfeuer sitzen können. Im Garten gibt es auch eine Duschgrotte, einen beheizten Pool und natürlich ausreichend Platz zum Entspannen.
Kontakt: www.sauna-garten.de
Weitere Infos gibt`s in den Internetportalen der Touristeninformation und der Stadt Frankfurt (Oder).
Die oben dargestellten Informationen basieren auf den Internetseiten der Touristeninformation und der Stadt Frankfurt (Oder). Besten Dank für die Erlaubnis die Daten auf dieser Seite darstellen zu dürfen.
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